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Dezember

Minen von Mazarron

Samstag hat es hier stark geregnet - also ist es heute Dienstag höchste Zeit zur Besichtigung der Minen von Mazarron. 

Das Farbenspiel nach einem Gewitter ist hier oben ganz besonders, wenn sich die Spuren der Bodenschätze in den Pfützen spiegeln - also radeln wir wieder einige km um das Schauspiel von der Nähe zu betrachten.

Man findet noch viele alte Gebäude aus der Zeit als hier noch schwer gearbeitet wurde. Die Natur holt sich Stück für Stück zurück was einst ihr gehörte. Aber das wird noch viele Jahrzehnte dauern.

Die Hauptabbauzeit von Zink, Blei, Silber und Eisen lag zwischen 1860 und 1940 mit mehr als 2000 beschäftigten Personen. Die Ausbeutung wurde grossteils unterirdisch durchgeführt, bis zu einer Tiefe von 600 m.

1966 wurde der Minenbetrieb wegen sinkender Metallpreise eingestellt. 2005 wurde das Minengebiet zum kulturellem Erbe erklärt. Das ganze Gelände darf ohne Einschränkung besichtigt werden. Wer besonders viel Mut hat, kann sich auch in einen Stollen abseilen, dass aber auf eigenes Risiko geschieht.

An vielen Stellen findet man noch Überresten der alten Fördertürme und Maschinen. Auch eine Kirche durfte im streng katholischen Spanien nicht fehlen. 

Für uns geht ein spannender Tag zu Ende; das war definitiv ein Ausflug wert.

Wanderung zum Goldfischweiher

Günther und Christa fragen uns ob wir auf einen Spaziergang mitkommen wollen.

Warum nicht....... Turnschuhe sind schnell montiert und auf gehts.

Wir nehmen das hintere Tor vom Camp und bald schon beginnt die Rambla (spanischer Name für Flussbett). Hier stapfen wir über Stock und Stein, und immer wieder versperren uns kleinere und grössere Felsbrocken den Weg. Ein herrlicher Duft von Rosmarin- und Lavendelsträucher steigt uns in die Nase und begleitet uns die ganze Rambla entlang. Diese tragen feine blaue Blüten und wachsen hier auf steinigem, kargen Boden.

Nach einer guten Stunde verlassen wir die Rambla. Günther will zurück, Christa meint; wenn wir nun schon mal hier sind können wir uns doch den Goldfischteich ansehen, er sei gleich da oben........

Eine weitere Stunde später, immer Berg auf haben wir dann tatsächlich den Teich erreicht und eine Rast tut allen gut. Wir geniessen die tolle Aussicht und machen uns bald wieder auf den Rückweg.

Wir waren insgesamt 4 Stunden unterwegs und völlig geschafft. Das nächste mal, werden wir unsere Wanderschuhe anziehen und genügend Wasser mitnehmen - aber es war trotz allem ein toller Tag.

Wir lassen bei Ihnen bei einem feinen Abendessen und (einem) Glas Wein den Tag ausklingen. Ein herzliches Dankeschön euch zwei.

Tallante

Kurze Fahrradtour nach Tallante um unseren Weihnachtsbraten einzukaufen. 

Einkehr beim Restaurant mit Fleischtheke. Rückkehr durch super schöne Rambla nahe beim riesigen grauen Felsen, der von weither sichtbar ist.

Tour mit Überraschung

Tour mit Überraschung

Beim gemütlichen Frühstück draussen entschliessen wir uns die letzte Wandertour zu dem Fischweiher nochmals mit den Fahrrädern zu unternehmen.

Die Temperaturen sind angenehm. Wasserflaschen füllen und los gehts. Die Rambla wo wir gelaufen sind können wir nicht nehmen und so kommts wies kommen muss........ unser Navi hat sich wiedermal getäuscht - also gleicher Weg zurück.

Na.... wer kommt denn da mit freundlich wedelndem Schwanz auf uns zu. Er trägt kein Halsband und sieht gut genährt aus.

Wir fahren weiter und er lässt uns nicht mehr aus den Augen und rennt unseren Rädern hinterher. Hie und da scheuchen wir auf der steinigen Piste einen Wildhasen auf und unser Vierbeiner rennt ihm hinterher.

So, nun hat er ihn vielleicht erwischt und wir kurven auf der Schotterpiste weiter. Bald darauf rennt er wieder freudig hinter uns her. Nun strampeln wir bergwärts und geben Gas - aber denkste.......auch er hält mit dem Tempo mit und nimmt hie und da eine Abkürzung querfeldein. Der arme Kerl...... wir halten an und Wolfi hält ihm die Wasserflasche hin damit er seinen Durst stillen kann. Beim Fischteich schnüffelt er in den Gebüschen rum..... so jetzt ist die Gelegenheit um davon zu schleichen - keine Chance. Er kann auf keinen Fall weiter mitlaufen. Es war sehr schwierig ihn zu verscheuchen - aber er hat es verstanden. Der Weg führt nun abwärts und im vollen Tempo; so gut wies eben geht steigen wir in die Pedalen.

Wir denken viel an ihn und sind überzeugt, dass er mal Menschen um sich hatte - wer weiss, vielleicht kreuzen sich ja unsere Wege nochmals.