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Oktober

Das Wetter in Läufelfingen verschlechtert sich und es wird kühl, sodass wir abends heizen müssen. Unser Womo ist nicht wintertauglich, deshalb entschlossen wir uns sehr kurzfristig, unsere sieben Sachen zu packen und nach Portugal zu reisen.

Wir verlassen bei schlechtem Wetter unseren Bauernhof Platz und dicke Regenwolken begleiten uns bis ins nahe gelegene Elsass. 

Schnell sind wir wieder auf dem Stellplatz in Villefranche sur Saône. Morgen geht es über  Bordeaux nach San Sebastien das bereits in Spanien liegt. Problemlos haben wir die Grenze passiert. Aber wie sieht es in Portugal aus? Ich mache auf gar keinen Fall ein Corona-Test. Flexibel wie wir nun mal sind...... ändern wir unsere Pläne und bleiben in Spanien. Die Region Murcia hat uns vom milden Klima schon immer gefallen - also nichts wie los, quer durch Spanien ans Meer.

Wir haben es geschafft, der Camping LAS TORRES ist in Sichtweite. Der Camp ist nur zu knapp 50% besetzt also fällt es uns nicht schwer, einen geeigneten Platz zu finden. Wir stehen, eingerahmt von Orangenbäumen auf einem tollen Platz.



Schnell finden wir Anschluss und verabreden uns mit Herbert einem St. Galler zu einer Velotour. Er und seine Frau Erika kommen schon seit 15 Jahren auf diesen Camp. Er kennt sich natürlich hervorragend in dieser Gegend aus. Seine Touren, dreimal in der Woche, sind für alle Interessierten.  Also am Montag fahren wir mit.


Es geht zügig vorwärts und unsere ungeübten Beine schmerzen. Wir passieren sehenswerte Orte und es bleibt keine Zeit für Fotos, denn unser Abstand zu den geübten Fahrer wird immer grösser...... Kurze Kaffepause im Strandcafe in  Bolnuevo. Nach mehr als drei Stunden und zurückgelegten 63 km sinken wir kraftlos in den Liegestuhl vor unserem Womo - das nächstemal wirds sicher besser!?

Wir sind mit dem Roller unterwegs in die Berge und stoppen auf dem Rückweg im Fischerdörfchen Isla Plana das zu der Provinz Murcia gehört.

Von der Playa la Caleta hat man einen traumhaften Blick über die gesamte Strandpromenade und die dahinter liegenden Berge, die sich schützend über die kleine Bucht legen.

Hier schauen wir uns ein bisschen um und knipsen viele tolle Bilder. Ein Schild weist uns drauf hin, das aus der Epoche ROMANA die Ausgrabungen von Mauerresten aus dieser Zeit stammen. Wir schlendern bis zur Ermita de Nuestra Senora del Carmen  einer Kirche leicht erhöht von der Meeresbrandung.

Es wird kühl und so kehren wir zum Roller zurück und kommen bestimmt nochmals an diesen Ort zurück, denn hier soll es noch eine Höhle geben, wo man in die magische Unterwasserwelt abtauchen kann.